Maschinenbauer setzen auf Eqipment-as-a-Service als Zukunftsmodell
Im Zuge der fortschreitenden Servitization im Maschinen- und Anlagenbau setzen Entscheider der deutschen Fertigungsindustrie verstärkt auf Equipment-as-a-Service (EaaS) als zukunftsfähiges Vertriebs- und Geschäftsmodell. Das verdeutlicht die veröffentlichte Studie des IIoT-Unternehmens Relayr, in Kooperation mit dem Marktforschungsinstitut Forsa. Maschinenbauunternehmen, die sich bereits mit EaaS befassen, entscheiden sich mit einer Mehrheit für eine Umsetzung des Modells (80%). Mehr als die Hälfte (61%) der Maschinenbauer, die aktuell ein EaaS-Modell entwickeln, plant den Entwicklungsstart schon innerhalb der kommenden zwölf Monate. Drei Viertel aller Befragten sind dabei auf die Unterstützung externer Partner angewiesen.

Jessica Poliner, CEO von Relayr: „Die Ergebnisse sind in meinen Augen an vielen Stellen sehr erfreulich: Das Equipment-as-a-Service-Modell ist ein echter Paradigmenwechsel. Das EaaS-Angebot stärkt Kundenbeziehungen und ermöglicht ergebnisorientierte Verträge. So können neue Einnahmequellen und langfristige Umsatzpotenziale erschlossen werden. Wir sind froh, als Partner für die Industrie dazu beizutragen, dieses Potenzial in Zukunft zu nutzen. Mit unserer einzigartigen Komplettlösung unterstützen wir Industrieunternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung von EaaS-Modellen. Ermöglicht wird dies durch die Kombination von individualisierten IIoT-Technologielösungen mit leistungsstarken Finanz- und Versicherungsangeboten.“

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