Thermografie eines elektrischen Schaltschranks

Ausfälle verhindern, Brandgefahren erkennen

Ein unbemerkter Defekt in einem elektrischen Schaltschrank kann ein schwerwiegendes und kostspieliges Problem für den Versorger verursachen. Wenn Anschlüsse oder Bauteile überhitzen, riskieren Energieversorgungsunternehmen (EVU) Produktionsausfälle durch ungeplante Ausfallzeiten und mögliche Brandschäden durch einen elektrischen Kurzschluss oder Kabelbrand. Da sich Probleme nicht immer mit bloßem Auge erkennen lassen, können sie nicht immer vorhersehen, wann ein Defekt auftreten könnte.
Wärmebildtechnik kann präzise Temperaturmesswerte von einem elektrischen Schaltschrank aus sicherer Entfernung liefern.
Wärmebildtechnik kann präzise Temperaturmesswerte von einem elektrischen Schaltschrank aus sicherer Entfernung liefern.

Der Einsatz von Wärmebildtechnik bei Ihren regelmäßigen Schaltschranküberprüfungen liefert EVU entscheidende Informationen, die sie allein mit bloßem Auge nicht erkennen können. Eine Wärmebildkamera kann ihnen dabei helfen, überlastete Elemente ihrer elektrischen Anlage zu lokalisieren, bevor es zu einem Ausfall kommt. Dadurch können Sie elektrische Probleme im Rahmen Ihrer planmäßigen Wartung beheben, bevor diese sich zu einem schwerwiegenderen und kostspieligeren Problem entwickeln. Eine leistungsstarke Wärmebildkamera wie die FLIR T540 mit einem 24°-Objektiv kann Anwendern präzise Temperaturmesswerte von einem elektrischen Schaltschrank aus sicherer Entfernung liefern. Außerdem bietet Flir ein Sortiment von digitalen Multimetern und Stromzangen wie die CM46. Sie wurde eigens dafür entwickelt, um Nutzern das Ausführen von Messungen in elektrischen Schaltschränken zu erleichtern. Für Hochspannungsverteiler oder unzugängliche Komponenten bietet Flir IR-Inspektionsfenster. Diese lassen sich an der Vorderseite des Schaltschranks befestigen, damit Anwender ihn ohne Demontagearbeiten überprüfen können. Durch regelmäßige Wärmebildinspektionen können temperaturbedingte Probleme schnell erkannt und lokalisiert werden. Dazu gehören unter anderem lose Anschlüsse, mangelhafte Kontakte, Sicherungsprobleme, ungleichmäßige Belastungen und überlastete Schutzleiter. Energieversorger sollten daher planmäßige Reparaturen und präventive Wartungsmaßnahmen organisieren, um das Risiko von elektrischen Bränden, unerwarteten Defekten und ungeplanten Ausfällen zu reduzieren.

www.flir.de

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