Digitale Dienste für Klimasysteme
Fernzugriff über das IoT
Auf der Suche nach einer Fernzugriffslösung stieß Hansa Klimasysteme auf das Ixon-Portfolio. Überzeugt durch dessen Bedienung wurde das ursprünglich angedachte Remote-System als weitreichendes Monitoring- und Visualisierungs-Paket umgesetzt - zum Vorteil der Kunden.
Bild: ©Grispb/stock.adobe.com

Hansa Klimasysteme ist ein Lüftungsgerätehersteller mit Sitz im norddeutschen Strücklingen/Saterland. Das Unternehmen deckt ein breites Spektrum an Systemlösungen etwa für Schwimmbäder, Krankenhäuser und Büros ab. „Als ich vor anderthalb Jahren angefangen habe bei Hansa zu arbeiten, war es unsere Priorität eine geeignete Fernwartungslösung zu finden“, erinnert sich Olaf Harms, Spezialist für IoT und Gebäudeleittechnik-Integration bei Hansa. Nach Analyse des Marktes entschied der Anlagenbauer, ein externes System anzukaufen. Damit wollte man vor allem jenen Kunden entgegenkommen, die etwa besonders strenge IT-Sicherheitsbestimmungen voraussetzen. Während des Anbietervergleiches stieß Harms auf das Portfolio von Ixon, die auf Anfrage einen Test-Router zuschickten. „Ich war von der einfachen Einrichtung des Demo-Routers so begeistert, dass ich einige vorherige Pläne neu überdacht habe“, schildert der Systemingenieur.

Mehr gefunden als gesucht

Zwar hatt Hansa eigentlich eine Fernzugriffslösung gesucht, doch mit ihren Funktionen überzeugte die Ixon Cloud die Verantwortlichen schnell, das ursprünglich angedachte Paket zu erweitern. „Unser Hauptaugenmerk lag zunächst auf dem Remote-Zugriff, aber die Visualisierung der Anlagen über die Dashboards ist einfach ein überzeugendes Feature, das gut bei unseren Kunden ankommt. Außerdem sind die Speicherung und Weitergabe der Maschinendaten unabdingbar“, sagt Herr Harms. Letzteres geschieht mithilfe des Ixon Data Logging Features.

Selbstoptimierendes System

Diese erfassten Daten helfen heute nicht nur, die Anlagen im Auge zu behalten. „In einem Schwimmbad in der Nähe unseres Firmensitzes arbeiten wir aktuell an einem Projekt, bei dem es darum geht, dass sich die Anlage anhand historischer Daten selbstständig optimiert“, erläutert Harms. „Dabei hilft uns das Data Logging der Ixon Cloud. Wir erfassen mehr als 12.000 Datenpunkte pro Stunde zu verschiedenen Messwerten.“ So werden von der Besucherzahl, über die Wassertemperatur, bis hin zur Sonneneinstrahlung durch die Fensterscheiben verschiedene Werte aufgezeichnet. Durch die mathematische Auswertung dieser Daten können die Lüftungsanlagen das Raumklima entsprechend den in der Vorhersage befindlichen Anforderungen energetisch justieren. Betreiber könnten so Energiekosten ohne Einbußen beim Komfort senken.

Das Kundenfeedback zählt

Im Vergleich zu anderen Lösungswegen kann Hansa durch den Einsatz der Ixon-Lösung einiges an Kosten sparen. Doch viel wichtiger ist für den Anlagenbauer die Zufriedenheit seiner Kunden. „Wir sind erfreut, wie gut die Lösung ankommt. Natürlich sparen wir am Einsatz, aber das Beste und Hilfreichste ist, dass wir den Kunden schnell und zufriedenstellend helfen können. Besonders bei kritischen Anwendungen ist eine schnelle Fehlerdiagnose und Hilfe bei der Lösung des Problems extrem wichtig“, führt Harms aus. Neben den genannten Features konnte auch das Benutzermanagement und die Gestaltung der Dashboards überzeugen. „Den Bademeister interessieren in der Regel andere Daten als uns. Für ihn sind Werte wie der Zuluftvolumenstrom uninteressant“, sagt Olaf Harms. Mit dem Ixon-System gelingt es Hansa leicht, jene Informationen in den Vordergrund zu rücken, die der Benutzer genau dann braucht, wenn er auf sein Dashboard schaut.

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