Samsara stellt auf der Beyond-Konferenz das branchenweit erste Asset-Tag in Enterprise-Qualität vor. Dieses wurde entwickelt, um der Nachfrage nach der Verfolgung und Verwaltung kleiner, wertvoller Vermögenswerte gerecht zu werden. Das neue Hardware-Produkt nutzt das Samsara-Netzwerk, um eine erhöhte Sichtbarkeit des Standorts einsatzkritischer Ausrüstung und Werkzeugen zu bieten. Dadurch können Organisationen die Ausfallzeiten, die durch die Suche nach verlorenen oder gestohlenen Gegenständen entstehen, minimieren. Weiterhin lassen sich die damit verbundenen Kosten reduzieren und das Bestandsmanagement vereinfachen.

Auf Grundlage der Kundenbedürfnisse entwickelt
Die Industrien, die die globale Wirtschaft antreiben – wie Transport, Öl und Gas sowie Bauwesen – verfügen über komplexe Abläufe. Diese sind auf spezialisierte Betriebsmittel angewiesen, um ihre täglichen Aufgaben zu bewältigen. Zu diesen Betriebsmitteln gehören beispielsweise Werkzeugkästen, Presslufthämmer und Chemikalienbehälter. Aufgrund manueller Inventurprozesse und fehlender vernetzter Systeme kommt es regelmäßig zum Verlust oder Diebstahl dieser Materialien. Dies kann Organisationen jährlich Millionen von Euro kosten.
Mit der fortschreitenden Miniaturisierung und Weiterentwicklung von Sensoren, die zudem einfacher zu installieren sind, können nun Objekte jeglicher Größe überwacht werden. Samsaras Asset-Tag wurde entwickelt, um diese Möglichkeit zu nutzen. Ziel ist es, beispiellosen Zugang und umfassende Sichtbarkeit für wertvolle Vermögenswerte in großem Umfang zu bieten. Durch die erstmalige Verknüpfung kritischer Vermögenswerte an die Cloud können Kunden nun problemlos Standortdaten erfassen und analysieren. Dies führt zu einer signifikanten Steigerung der betrieblichen Effizienz.
Umsetzung in der Praxis
Die Pike Corporation ist ein Anbieter von Infrastrukturlösungen für Elektrizitäts- und Gasversorgungsunternehmen in den Vereinigten Staaten. Sie nutzen die Samsara-Plattform für Fahrzeugtelematik, videobasierte Sicherheit und Asset Tracking, um ihre Abläufe zu vernetzen. Kürzlich hat Pike begonnen, Samsaras Asset-Tag zu testen. Diese sollen helfen, verlegte oder verlorene Werkzeuge und Ausrüstungen wiederzufinden sowie persönliche Schutzausrüstung (PSA) genau zu verfolgen, um die jährlichen OSHA-Testanforderungen zu erfüllen.
„Wir verfügen über mehrere wertvolle Vermögensgegenstände wie Wartungshandschuhe und elektrische Erdungsanlagen, die keine Seriennummern haben. Dennoch müssen sie verfolgt, verwaltet und inspiziert werden, um die Vorschriften einzuhalten“, erklärt James Banner, Senior Vice President der Verwaltung bei Pike Electric. „Früher benötigten wir Wochen, um verlegte Ausrüstungen wiederzufinden. Wenn sie vollständig verloren gingen, kostete uns dies jährlich bis zu eine Million Dollar für den Ersatz. Mit den Asset-Tags von Samsara hoffen wir, diese Ausfallzeiten zu minimieren, Kosten zu senken und manuelle Inspektionsprozesse zu digitalisieren – all dies unter Gewährleistung der Sicherheit und Effizienz unserer Mitarbeitenden. Wir sind gerade erst dabei, diese Technologie zu testen und ich bin gespannt darauf, welches Potenzial sie noch entfalten wird.“
Das Asset-Tag bietet Organisationen folgende Vorteile:
– Verlustvermeidung und Wiederbeschaffung gestohlener Vermögenswerte: Dank fortschrittlicher Ortungstechnologie, die durch Samsaras umfangreiches Netzwerk von Gateways unterstützt wird.
– Reduzierung von Ausfallzeiten und Steigerung der Produktivität: Techniker im Außendienst können über die Samsara Driver App die Standorte der Vermögenswerte einsehen. Serviceunterbrechungen werden durch Bestandsfilterung vermieden, welche eine Zusammenfassung der Assets erstellt, und Filter anwendet, um nahegelegene Werkzeuge zu finden.
– Bessere Bestandsverwaltung: Eine konsolidierte Dashboard-Ansicht und benutzerfreundliche Berichte erhöhen die betriebliche Effizienz.
Das Samsara-Netzwerk ermöglicht weltweite Ortungsfunktion
Die leistungsstarken Ortungsfunktionen des Asset-Tags werden durch das Samsara-Netzwerk ermöglicht, das weltweit aus Millionen von IoT-Geräten besteht. Die Netzabdeckung, die von Samsara-Geräten versorgt wird, nutzt Bluetooth Low Energy-Technologie in Industriequalität und bietet eine unternehmensgerechte Zuverlässigkeit, die für den Einsatz in anspruchsvollen und komplexen Umgebungen physischer Abläufe konzipiert ist.
„Vor etwa einem Jahr entstand das Asset-Tag aus einer innovativen Idee: Wir könnten die Millionen von Samsara-Gateways, die im Einsatz sind, nutzen, um ein Netzwerk aufzubauen. Dadurch könnten ‚Tags‘ von diesen Geräten abgefragt werden, was ein bisher unerreichtes Level im Asset-Tracking ermöglichen würde, und echte Probleme unserer Kunden lösen könnte“, erklärt David Gal, Vizepräsident für Produkt und Engineering bei Samsara. „Nach monatelangen rigorosen Tests und Kundenfeedback bin ich begeistert, dass diese Idee nun Wirklichkeit geworden ist. Wenn wir jeden Aspekt der physischen Abläufe weiter verbinden, können wir riesige Datenmengen in wertvolle Erkenntnisse umwandeln und echte Ergebnisse erzielen.“















