Lesedauer: min
Produktionskennzahlen in der Cloud managen

Dez 16, 2019 | Allgemein

Produktionskennzahlen in der Cloud managen

Kaum IT-Infrastruktur,
viele OEE-Funktionen

Mit Lösungen aus der Cloud können Fabriken ihre Produktionsdaten schnell erheben,
vergleichen und verwalten – ohne eine interne IT-Infrastruktur vorhalten zu müssen. Eine solche Lösung inklusive Konnektivitätsbox bietet der MES-Spezialist Symestic an.
Fertigungsunternehmen stehen vor der Herausforderung, sich in immer kürzerer Zeit auf neue Kunden- und Marktanforderungen einzustellen, individuelle Lösungen zu entwickeln und dabei gleichzeitig kostengünstig zu produzieren. Manufacturing Execution-Systeme (MES) unterstützen solche Veränderungsprozesse in Fabriken. Sie bilden ein Bindeglied zwischen der Planungs- und Produktionsebene, sorgen für Transparenz und erhöhen die Qualität und Effizienz in den Prozessen. „Ein modernes MES erfasst, verarbeitet und analysiert die Daten aus Produktionsprozessen in Echtzeit. Dies ist eine Grundvoraussetzung für autonome, sich selbst steuernde Prozesse. Seit Jahrzehnten erfolgen Betrieb und Pflege eines MES klassisch im kundeneigenen Rechenzentrum. Die Investitionskosten, interne IT-Personalkosten und Wartungskosten sind hierbei nicht unerheblich. Das stellt ein Problem für so manches mittelständische Unternehmen dar, um sich im Industrie 4.0-Zeitalter weiterhin wettbewerbsfähig aufzustellen“, sagt Uwe Kobbert, CEO bei Symestic.

MES as a Service

Eine cloudbasierte Variante als Software-as-a-Service(SaaS)-Produkt hat den Vorteil, dass der Bedarf (Kennzahlen, Monitoring, Benachrichtigungen etc.) umgehend gedeckt werden kann und der Anwender sofort handlungsfähig ist. In der Regel erfordern solche Lösungen kaum Investitionsaufwand in die lokale Infrastruktur. Cloudvarianten werden beispielsweise monatlich abgerechnet und umfassen Updates und Wartung. Da die Lösungen skalierbar sind, können sie bei Bedarf erweitert werden.

Überblick verschafft

So ermöglicht beispielsweise die Cloudlösung von Symestic, OEE und weitere Kennzahlen zu Produktion, Anlagen und Werkern schnell verfügbar zu machen und auszuwerten. Anwender erhalten innerhalb kurzer Zeit einen Überblick über die Produktion. Maschinen und Anlagen können angebunden werden. Die Datenerfassung und der Austausch mit anderen Systemen sind automatisiert möglich. Die Kennzahlen ermöglichen es, Zielabweichungen oder potenzielle Störquellen zu ermitteln. Sie bilden die Basis für ein professionelles Shopfloor-Management und einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess rund um Produktivität, Qualität, Personaleinsatz und Termintreue. „Auf dieser Grundlage können Unternehmen entscheiden, wie die Betriebskosten gesenkt werden, das Wachstum weiter vorangetrieben und die Rentabilität gesteigert wird“, erklärt Kobbert.

Seiten: 1 2Auf einer Seite lesen

Autor:
Firma:

MARKT – TRENDS – TECHNIK

Weitere Beiträge

Das könnte Sie auch interessieren

Produktion optimiert

Das Technologieunternehmen Yamauchi im belgischen Hasselt hat sich zum Ziel gesetzt, den eigenen Produktionsprozess durch den Fokus auf Industrie 4.0 kontinuierlich zu optimieren und Stillstände zu eliminieren.
Häufig sah sich das Unternehmen in der Vergangenheit mit Maschinenstörungen konfrontiert, ohne die exakte Ursache hierfür zu kennen. Auf der Suche nach Abhilfe stößt das Unternehmen auf das funkbasierte und
nachrüstbare System Smartmonitor von Werma. Als Alternative zu herkömmlichen Maschinendaten-Erfassungssystemen gibt die Lösung sofort Aufschluss über die Häufigkeit und Ursachen von Stillständen und bietet so konkrete Ansatzpunkte zur Prozessoptimierung.

mehr lesen

Adrenalinschub? Aber sicher!

Fahrgeschäfte auf Volksfesten und in Freizeitparks
liefern wohl mit die besten Adrenalinschübe. Doch ohne Sicherheitsstandards und die richtige Technik kann
dieser Spaß schnell im Desaster enden – ein Risiko, das weder Betreiber noch Metallbauer eingehen können. So stand auch im Fall der Schiffschaukel Santa Lore im Schwaben Park die geeigneten Sicherheitslösung im Mittelpunkt der leistungsstarken Antriebstechnik.

mehr lesen

Das digitale Servicegeschäft im Maschinenbau

Sinkende Auftragseingänge der Industrie und die wachsende internationale Konkurrenz führen zu immer geringeren Umsätzen für Maschinenhersteller. Um weiterhin profitabel zu bleiben, bewegen sie das Verkaufsgeschäft immer weiter hin zum Servicegeschäft. Um die Übersicht zu behalten, kann ein Asset-Relationship-Management(ARM)-System helfen.

mehr lesen

Maintenance in Dortmund

Veranstaltung Maintenance in Dortmund Vom 12. bis zum 13. Februar 2020 findet in Dortmund die Maintenance statt. Rund 220 Aussteller werden dann auf dem dortigen Messegelände erwartet - darunter Dienstleister, Handelshäuser und Software-Anbieter. Wie die Veranstalter...

mehr lesen

Kaefer übernimmt Wood Group In­dus­tri­al Ser­vices

Mit der Über­nah­me des In­dus­trie­dienst­leis­tungs­ge­schäfts (Wood Group In­dus­tri­al Ser­vices) von der John Wood Group PLC, kann die Kaefer-Grup­pe ihre Markt­po­si­ti­on in Groß­bri­tan­ni­en und Ir­land stärken.

Knowledge Day in Blaubeuren

Auf dem Knowledge Day in Blaubeuren erhalten Teilnehmer unter anderem praxisorientierte Einblicke in die Themen Predictive Maintenance und MES.