Lesedauer: 4min
Rebookings und Neuanmeldungen spiegeln Bedeutung wider
Mit Rückenwind ins In.Stand Jahr 2020

Mrz 4, 2020 | Allgemein

Rund sieben Monate vor der Zweitauflage der Fachmesse für Instandhaltung und Services in Stuttgart sieht sich die Projektleitung gut aufgestellt: „Wir konnten bereits während der Premierenveranstaltung zahlreiche Rebookings verzeichnen“, erläutert Sebastian Schmid, Abteilungsleiter Technologie bei der Messe Stuttgart. „Wir sind direkt nach der Premiere in die Akquise für die zweite In.Stand vom 21. bis zum 22. Oktober 2020 gestartet. Das positive Feedback, welches wir dabei von den Unternehmen erhalten, freut uns sehr.“

Bekannte Branchengrößen wie beispielsweise BVS Industrie-Elektronik, Eska-Welt, Pilz oder SEW haben bereits wieder fest zugesagt. Für Eska-Welt ist die In.Stand 2020 als Aussteller eine Premiere. Zu den ersten Neuanmeldungen 2020 zählt auch die Firma Festo aus Esslingen, was die Verbreiterung der Basis in der Region deutlich macht.

Breit gefächertes Rahmenprogramm vermittelt Instandhaltungs-Knowhow

Ein wichtiger Baustein im Rahmenprogramm der Erstveranstaltung war das In.Stand Fachforum powered by Pilz. Die Gelegenheit sich praxisnahes Wissen zu verschaffen und sich mit Kollegen auszutauschen nutzte 2019 jeder zweite Fachbesucher. Dementsprechend war das Fachforum gut besucht und bildete die zentrale Drehscheibe für Instandhaltungswissen. Die Vorträge drehten sich um Trends wie Virtual und Augmented Reality, Künstliche Intelligenz in der Instandhaltung oder vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance). Ebenso fanden treibende Themen wie Retrofit, Ersatzteilmanagement, Wissensmanagement oder Smart Services Einzug in die Vortragsplanung. Eine Teilnahme am Fachforum ist für Besucher ohne vorherige Anmeldung und kostenfrei möglich. Für die kommende Veranstaltung sollen zusätzliche Bausteine im Rahmenprogramm den Weiterbildungscharakter weiter stärken. In der Planung sind beispielsweise komprimierte Workshops und Sonderschauen, die Räumlichkeiten des ICS Internationales Congresscenter Stuttgart bieten dafür ideale Voraussetzungen. „Ausstellende Unternehmen können im Rahmen der IN.STAND eigene Workshops anbieten oder exklusive Kundenveranstaltungen durchführen. Je nach Fokus werden Fortbildungsangebote von den Veranstaltern kostenfrei oder mit einer separaten Anmeldung und Teilnahmegebühr angeboten. Für die Koordination im Gesamtprogramm, mit zeitlich optimaler Abstimmung und Bewerbung, sorgen wir mit unserem Team“, ergänzt Yannik Stäbler, Projektreferent der Messe.

Fachliche und ideelle Partner unterstützen Messeformat

Das Partnernetzwerk der Messe liest sich wie das Who-is-who der Instandhaltungsbranche. Darunter die AFSMI Association for Services Management International, die DHBW Duale Hochschule Baden-Württemberg, der FIR e.V. an der RWTH Aachen, das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, das FVI Forum Vision Instandhaltung, der VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik, der VTH Verband Technischer Handel oder der Wirtschaftsverband für Industrieservice. Stäbler erklärt: „Wir haben jede Menge Rückenwind und erstklassige fachliche Unterstützung bei der zweiten Auflage der Messe. Das Konzept industrielle Instandhaltung und Services in einem Format zusammenzufassen, geht auf. Die perfekte Lage in der Wirtschaftsregion Baden-Württemberg, mit einer großen Automobil- und Zulieferindustrie sowie einem starken Maschinen- und Anlagenbau, wird von den beteiligten Ausstellern und Partnern überaus positiv bewertet. Wir führen viele gute Gespräche und freuen uns auf eine noch umfassendere Fachausstellung 2020.“

Autor:
Firma: Landesmesse Stuttgart GmbH
http://www.messe-stuttgart.de/instand/

MARKT – TRENDS – TECHNIK

Weitere Beiträge

Das könnte Sie auch interessieren

Vielseitig und robust

Schneider Electric bringt ein neues universelles Sicherheitsrelais auf den Markt, das mehr als 40 unterschiedliche Status- und Meldeberichte über eine einzige festverdrahtete Verbindung ermöglicht. Ebenfalls neu sind die Drucktaster-Frontelemente Harmony Flush, die sich auch für raue Umgebungsbedingungenen eignen.

mehr lesen

Funktionale Sicherheit gepaart mit vorbeugender Instandhaltung

Mit dem Seriellen-Diagnose(SD)-Interface bietet Schmersal eine Lösung, umfassende Status- und Diagnosedaten elektronischer Sicherheitssensoren bzw. Zuhaltungen und Bedienfelder über ein entsprechendes Gateway an eine übergeordnete Maschinensteuerung zu übertragen. Dabei ist pro SD-Gateway die Kommunikation mit bis zu 31 Slaves möglich, die nach Bedarf auf verschiedene Sicherheitskreise aufgeteilt sein können. Über die weiteren Vorteile des Systems und andere Safety-Trends sprach das SPS-MAGAZIN exklusiv mit Volker Heinzer, dem zuständigen strategischen Produktmanager.

mehr lesen

Das Kabel schlägt Alarm, bevor es bricht

Von außen sieht das Kabel intakt aus. Aber innen? Lapp hat eine Technologie entwickelt, mit der man die Alterung eines Kabels bestimmen und die Dauer bis zum Ausfall vorhersagen kann. Stichwort: Predictive Maintenance. Die Lösung kommt ohne Änderungen am Kabel aus und benötigt keine Opferadern. Zum Start gibt es diese Technologie für Ethernet-Leitungen. Anwender können künftig Kabel austauschen, bevor es zu einem teuren Stillstand der Maschine kommt.

mehr lesen

Schaeffler baut Service-Solutions-Portfolio aus

Condition-Monitoring-Systeme (CMS) auf Basis von Körperschallschwingungen sind ein bewährtes Mittel, um ungeplante Stillstände von Maschinen und damit Produktionsverlust zu vermeiden. Schaeffler präsentiert mit Optime eine neue Zustandsüberwachungslösung im unteren Preissegment. Damit ergänzt Optime das bestehende Condition-Monitoring-Portfolio um ein System, das insbesondere die Zustandsüberwachung der großen Zahl indirekt prozesskritischer Aggregate in Produktionsanlagen automatisiert und wirtschaftlich macht.

mehr lesen

Verschleißerkennung per App

Damit zerspanende Bearbeitungen reibungslos, prozesssicher ablaufen, müssen viele Rädchen passend ineinandergreifen. Werden schlechte Ergebnisse oder gar Ausschuss produziert, kann dies mehrere Ursachen haben. Sind verschlissene Schneiden der Grund, stellen sich folgende Fragen: Um welchen Verschleiß handelt es sich? Warum tritt dieser Verschleiß auf und wie kann er zukünftig vermieden werden?

mehr lesen
Kann das weg oder macht ihr Retrofit?

Kann das weg oder macht ihr Retrofit?

Vernetzte Maschinen bieten echte Vorteile, die zentrale Überwachung von Anlagen birgt große Verbesserungspotenziale. Aber wenn hierfür erst die einst teuer angeschafften Maschinen ausgetauscht werden müssen, dann ist das Kosten/Nutzen-Verhältnis in Frage gestellt. Eine Lösung für dieses Problem heißt Retrofit.

mehr lesen

Kaefer übernimmt Wood Group In­dus­tri­al Ser­vices

Mit der Über­nah­me des In­dus­trie­dienst­leis­tungs­ge­schäfts (Wood Group In­dus­tri­al Ser­vices) von der John Wood Group PLC, kann die Kaefer-Grup­pe ihre Markt­po­si­ti­on in Groß­bri­tan­ni­en und Ir­land stärken.

Knowledge Day in Blaubeuren

Auf dem Knowledge Day in Blaubeuren erhalten Teilnehmer unter anderem praxisorientierte Einblicke in die Themen Predictive Maintenance und MES.