Feb 10, 2020 | Allgemein

Auch fehlendes Budget ist ein Hindernis
Datenschutzbedenken bremsen IoT-Aktivitäten
Der TÜV Süd hat im Rahmen einer Studie ermittelt, dass Unternehmen zwar zunehmend vom Internet of Things (IoT) profitieren, Bedenken zu Datenschutz und IT-Sicherheit bremsen breiter angelegte IoT-Aktivitäten jedoch aus und fallen sogar noch stärker ins Gewicht als ein knappes Budget.
Bild: TÜV Süd AG

Das Internet of Things (IoT) gewinnt in deutschen Unternehmen weiterhin an Bedeutung. Das zeigt eine Studie von IDG Research, TÜV Süd und weiteren Partnern. Demnach steigt die Projektzahl und Unternehmen vermelden höhere Erfolgsquoten sowie einen schnelleren Mehrwert. Auch die Investitionen steigen weiter, jedoch nicht mehr so stark. Sie fließen vor allem in neue Themen wie Blockchain, KI und Robotics. Die insgesamt 444 befragten Entscheider aus der DACH-Region machten zudem Angaben, welche Hindernisse sie für breiter angelegte IoT-Aktivitäten sehen.

Datenschutzbedenken noch vor knappem Budget

Datenschutzbedenken nennen 37 Prozent der befragten Unternehmen an erster Stelle als Argument. Das gilt vor allem für die kleinen Firmen mit weniger als 500 Mitarbeitern und große Firmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern. Ein Drittel der Unternehmen nennt Sicherheitsbedenken als größtes Hindernis. Ein knappes Budget (30 Prozent), Fachkräftemangel (27 Prozent) und fehlende Anwendungsfelder (21 Prozent) sind weitere Gründe. Ein Fünftel der befragten Entscheider würde aufgrund schlechter Erfahrungen und eines fehlenden Return on Investments (ROI) bei bestehenden IoT-Anwendungen auf eine breite IoT-Initiative verzichten. Auch mangelnde Akzeptanz bei Mitarbeitern, Kunden, Geschäftspartnern und Dienstleistern spielen eine Rolle.

Furcht vor Hacker-Angriffen

37 Prozent der befragten Unternehmen haben Sorge, Opfer von Hacker-Angriffen oder DDoS-Attacken zu werden, gefolgt von Industriespionage (32 Prozent) oder juristischen Problemen (28 Prozent). Zum besseren Schutz der Systeme und Daten setzt ein Viertel der Firmen auf Lösungen zur automatisierten Erkennung von Cybersecurity-Schwachstellen oder -Risiken. Als Vorreiter zeigen sich dabei die großen Unternehmen mit einem jährlichen IT-Etat von mehr als 10Mio.€. Etwa die Hälfte der befragten Firmen prüft derzeit den Einsatz automatisierter Security-Lösungen im IoT-Umfeld, 15 Prozent interessieren sich dafür.

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Wenn der Hacker die SPS übernimmt

Mehr als die Hälfte der deutschen Industrieunternehmen hat durch Cyber-Attacken finanzielle Schäden erlitten, so eine Studie des VDMA. Dass die Zahl solcher Angriffe abnimmt, ist nicht in Sicht. Daher wird es immer wichtiger, Industrial Networks und Operational Technology (OT)-Umgebungen zu schützen. Dabei helfen Ansätze, die auch beim Schutz von Büronetzwerken Verwendung finden.

Datenschutzbedenken bremsen IoT-Aktivitäten

Der TÜV Süd hat im Rahmen einer Studie ermittelt, dass Unternehmen zwar zunehmend vom Internet of Things (IoT) profitieren, Bedenken zu Datenschutz und IT-Sicherheit bremsen breiter angelegte IoT-Aktivitäten jedoch aus und fallen sogar noch stärker ins Gewicht als ein knappes Budget.

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