zunehmende Bedrohungslage bei IT-Sicherheit
Über 90% der IT-Experten in Deutschland schätzen die allgemeine Bedrohungslage...

Seit 2010 veröffentlicht Eco – Verband der Internetwirtschaft die Studie, für die in diesem Jahr 294 Experten aus der IT-Branche befragt wurden. Die Bedrohungslage im eigenen Unternehmen beurteilen die Experten dabei deutlich positiver als in Deutschland insgesamt. Die deutsche Wirtschaft sei IT-sicherheitstechnisch unzureichend aufgestellt – das sagen Zweidrittel (66%) der befragten Experten. Beim eigenen Unternehmen sind die Befragten optimistischer, hier denken nur 15%, es sei unzureichend gegenüber Cybercrime abgesichert. 32% empfinden sich als ausreichend abgesichert, 37% als gut und 16% sogar als sehr gut. In 28% der Unternehmen gab es in den letzten Jahren mindestens einen gravierenden Sicherheitsvorfall. Das sind 2% mehr als noch ein Jahr zuvor. Meist handelte es sich dabei um Attacken mittels Ransomware, Website Hacking oder DDos-Attacken. Bei der Vorsorge gegen solch gravierende Sicherheitsvorfälle verbessern sich die Unternehmen hingegen: Rund 63% haben einen Notfallplan festgelegt, um im Falle eines Cybercrime-Vorfalls entsprechend reagieren zu können. Ein Jahr zuvor hatten erst 57% einen entsprechenden Plan oder entsprechende interne Prozesse definiert. Als zweite Vorsorgemaßnahme setzen Unternehmen zudem verstärkt auf Mitarbeiterschulungen. Nachdem im vergangen Jahr 41% der Befragten angaben, Mitarbeiter zu Cybercrime regelmäßig zu schulen und zu sensibilisieren, waren es in der Studie 2020 bereits 52%, sprich 11% mehr Unternehmen.

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Wenn der Hacker die SPS übernimmt

Mehr als die Hälfte der deutschen Industrieunternehmen hat durch Cyber-Attacken finanzielle Schäden erlitten, so eine Studie des VDMA. Dass die Zahl solcher Angriffe abnimmt, ist nicht in Sicht. Daher wird es immer wichtiger, Industrial Networks und Operational Technology (OT)-Umgebungen zu schützen. Dabei helfen Ansätze, die auch beim Schutz von Büronetzwerken Verwendung finden.

Datenschutzbedenken bremsen IoT-Aktivitäten

Der TÜV Süd hat im Rahmen einer Studie ermittelt, dass Unternehmen zwar zunehmend vom Internet of Things (IoT) profitieren, Bedenken zu Datenschutz und IT-Sicherheit bremsen breiter angelegte IoT-Aktivitäten jedoch aus und fallen sogar noch stärker ins Gewicht als ein knappes Budget.

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