Modular vs. All-in-One
Welche Monitoring-Lösung eignet sich für mein Unternehmen?
Je größer Netzwerke werden, desto wichtiger ist es, einen Überblick zu haben. Dazu setzen Unternehmen auf Monitoring-Lösungen. Doch bei der Auswahl geeigneter Tools stehen IT-Entscheider und -Administratoren oftmals vor der Frage, welche Lösung für ihre Infrastruktur die richtige ist: modular oder doch All-in-One? Da hier viele Faktoren eine wichtige Rolle spielen, lässt sich diese Frage nicht pauschal beantworten. Vielmehr sollte individuell geprüft werden, welche Informationen ein Monitoring-Tool liefern muss und wie tief die angezeigten Informationen ins Detail gehen sollten.

Wie flexibel sind die Lösungen?

Ändern sich Anforderungen oder Bedingungen der IT-Infrastruktur in einem Unternehmen, wirkt sich dies in der Regel auch auf die Monitoring-Software aus. Bei modularen Lösungen kann es dann natürlich passieren, dass ein neues Modul gekauft werden muss, um diese neuen Anforderungen zu erfüllen. All-in-One-Lösungen sind dagegen von Beginn an breit aufgestellt und verhindern ungeplante Zusatzkosten. Zudem bieten bestimmte Tools auch die Möglichkeit, eigene Skripte als Plugins zu verwenden, was ebenfalls für ein hohes Maß an Flexibilität sorgt.

Wie steht es um die Benutzerfreundlichkeit und den Einstieg in das Monitoring-Tool?

Um einen ersten Eindruck von einer Lösung zu bekommen, sollte man sich nach Trials und gegebenenfalls kostenlosen Einstiegs-Tools mit vollständigem Funktionsumfang umsehen. Im Test sollte darauf geachtet werden, dass sich das Netzwerk-Monitoring-Tool intuitiv und einfach installieren sowie administrieren lässt. Generell erleichtern gut strukturierte Oberflächen den Einstieg und vor allem auch die Nutzung im Arbeitsalltag. Die meisten Tools lassen sich innerhalb weniger Minuten installieren, allerdings müssen bei modularen Lösungen natürlich einzelne Module separat und gegebenenfalls nachträglich installiert werden.

Modular aufgebaute Produkte bieten die Möglichkeit, sich seine Lösung individuell zusammenzustellen. Sie geben einen tiefen Einblick in einzelne Bereiche und liefern hier ein hohes Maß an Informationen und spezifischen Details. Ein breiter Überblick ist aber meist schwer zu erreichen und in der Regel sehr teuer. Dagegen ist in All-in-One-Lösungen bereits der volle Funktionsumfang enthalten, wodurch kein weiteres Tool mehr benötigt wird. Diese Lösungen ermöglichen einen umfassenden Überblick über die gesamte IT-Infrastruktur eines Unternehmens und decken somit von Beginn an alle relevanten Bereiche ab, liefern aber nicht die ganz tiefen Einblicke, die manche Spezialisten für ihren Bereich benötigen.

Ein Kompromiss kann in der Kombination einer breit aufgestellten Lösung mit spezialisierten Tools für bestimmte Bereiche bestehen. So kann beispielsweise eine NetFlow-basierte Network-Performance-Monitoring-Lösung eine breit aufgestellte Monitoring-Lösung um tiefgehende Traffic-Analysen ergänzen. Gibt es noch eine technische Integration über z.B. ein API, wird daraus ein schlüssiges ‚Best-of-Breed‘-Konzept: Die Monitoring-Lösung alarmiert bei auftretenden Unregelmäßigkeiten oder Störungen und über eine direkte Verlinkung kann dann eine Root-Cause-Analyse über die NetFlow-Lösung erfolgen.

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Paessler AG
http://www.de.paessler.com

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