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Apr 9, 2020 | Cybersecurity

Verschlechterung der Sicherheitslage
Mangelnde Cybersecurity im IoT
Gartner schätzte die Zahl der zum Jahresende 2019 eingesetzten IoT-Endpunkte auf 4,8 Milliarden, was einer Zunahme um 21,5% gegenüber 2018 entspricht.
Bild: Palo Alto Networks GmbH

Gartner schätzte die Zahl der zum Jahresende 2019 eingesetzten IoT-Endpunkte auf 4,8 Milliarden, was einer Zunahme um 21,5% gegenüber 2018 entspricht. Während das Internet der Dinge die Tür für neue Ansätze und Dienste in allen Branchen öffnet, birgt es auch neue Risiken für die Cybersicherheit. Um den aktuellen Stand der IoT-Bedrohungslandschaft zu bewerten, analysierte das Unit 42-Team Sicherheitsvorfälle in den Jahren 2018 und 2019 mit dem IoT-Sicherheitsprodukt Zingbox von Palo Alto Networks, das 1,2 Millionen IoT-Geräte an Tausenden physischen Standorten von Unternehmen und Gesundheitseinrichtungen in den USA erfasste. Das Team stellte fest, dass die allgemeine Sicherheitslage bei IoT-Geräten schlechter wird, wodurch Unternehmen anfällig werden für neue gezielte IoT-Malware sowie für ältere Angriffstechniken, die IT-Teams schon lange vergessen haben. 98% des gesamten IoT-Geräteverkehrs sind unverschlüsselt, wodurch persönliche und vertrauliche Daten im Netzwerk offengelegt werden. Angreifer, denen es – am häufigsten durch Phishing-Angriffe – gelingt, die erste Verteidigungslinie erfolgreich zu umgehen, richten eine Command-and-Control-Struktur (C2) ein. Damit sind sie in der Lage, unverschlüsselten Netzwerkverkehr abzuhören, persönliche oder vertrauliche Informationen zu sammeln und diese Daten dann im Darknet gewinnbringend zu nutzen. 57% Prozent der IoT-Geräte sind anfällig für Angriffe mittlerer oder hoher Schwere, was das IoT zu einem leichten Ziel für Angreifer macht. Aufgrund des allgemein niedrigen Patch-Levels von IoT-Geräten sind die häufigsten Angriffe Exploits über seit langem bekannte Schwachstellen und Passwortangriffe mit Standard-Gerätepasswörtern.

Charts der Woche

Branchenindikator Instandhaltung Quartal 2 2020

Nachdem bereits im Vorquartal erste Ausläufer der Corona-Krise in der Umfrage des Branchenindikators zu beobachten waren, scheinen die damit verbundenen Auswirkungen nun endgültig in der Instandhaltung angekommen zu sein. Auf Seiten der innerbetrieblichen Instandhaltungsabteilungen bricht der Indexwert weiter ein und sinkt von -7,1 Punkte auf -16,2 Punkte ab. Auch das Klima der industriellen Instandhaltungsdienstleister leidet, was sich in einem Rückgang des Indexwertes um 10 Punkte auf 14 Punkte niederschlägt.

Industrie 4.0 im Maschinenbau im Trend

Die Marktstudie ‚Industrielle Kommunikation/Industrie 4.0 2020‘, die von Michaela Rothhöft, wissenschaftliche Mitarbeiterin der FH Südwestfalen, mit Unterstützung des VDMA-Fachverbands elektrische Automation durchgeführt wurde, hat Maschinenbauer über das Einsatzverhalten und über zukünftige Entwicklungen in den Bereichen Kommunikationstechnik und Industrie 4.0 befragt.

Produkthighlights des Monats

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Paessler verbessert Technologie-Monitoring industrieller Infrastrukturen

Paessler erweitert sein Monitoring-Tool PRTG, um Industriekunden noch umfassendere Einblicke durch das Monitoring von konvergierten Industrial IT- und Operational Technology (OT)-Umgebungen zu ermöglichen. Der Monitoring-Spezialist hat dafür einen neuen Sensor entwickelt, durch den Daten von IoT-Geräten erfasst werden können. Darüber hinaus hat Paessler eine Technologiepartnerschaft mit INSYS icom, Experte für industrielle Datenkommunikation, geschlossen, um Industriekunden einen reibungslosen Übergang in die Digitalisierung zu ermöglichen.

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Autark und modular

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