Verschlechterung der Sicherheitslage
Mangelnde Cybersecurity im IoT
Bild: Palo Alto Networks GmbH

Gartner schätzte die Zahl der zum Jahresende 2019 eingesetzten IoT-Endpunkte auf 4,8 Milliarden, was einer Zunahme um 21,5% gegenüber 2018 entspricht. Während das Internet der Dinge die Tür für neue Ansätze und Dienste in allen Branchen öffnet, birgt es auch neue Risiken für die Cybersicherheit. Um den aktuellen Stand der IoT-Bedrohungslandschaft zu bewerten, analysierte das Unit 42-Team Sicherheitsvorfälle in den Jahren 2018 und 2019 mit dem IoT-Sicherheitsprodukt Zingbox von Palo Alto Networks, das 1,2 Millionen IoT-Geräte an Tausenden physischen Standorten von Unternehmen und Gesundheitseinrichtungen in den USA erfasste. Das Team stellte fest, dass die allgemeine Sicherheitslage bei IoT-Geräten schlechter wird, wodurch Unternehmen anfällig werden für neue gezielte IoT-Malware sowie für ältere Angriffstechniken, die IT-Teams schon lange vergessen haben. 98% des gesamten IoT-Geräteverkehrs sind unverschlüsselt, wodurch persönliche und vertrauliche Daten im Netzwerk offengelegt werden. Angreifer, denen es – am häufigsten durch Phishing-Angriffe – gelingt, die erste Verteidigungslinie erfolgreich zu umgehen, richten eine Command-and-Control-Struktur (C2) ein. Damit sind sie in der Lage, unverschlüsselten Netzwerkverkehr abzuhören, persönliche oder vertrauliche Informationen zu sammeln und diese Daten dann im Darknet gewinnbringend zu nutzen. 57% Prozent der IoT-Geräte sind anfällig für Angriffe mittlerer oder hoher Schwere, was das IoT zu einem leichten Ziel für Angreifer macht. Aufgrund des allgemein niedrigen Patch-Levels von IoT-Geräten sind die häufigsten Angriffe Exploits über seit langem bekannte Schwachstellen und Passwortangriffe mit Standard-Gerätepasswörtern.

Das könnte Sie auch Interessieren

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Bild: U.I. Lapp GmbH
Bild: U.I. Lapp GmbH
Sichere Smart Factory

Sichere Smart Factory

Ungeplante Maschinenstillstände können in der digitalen Fabrik extreme Kosten verursachen. Eine vorausschauende Wartung hilft hier vorzubeugen. Mit dem Etherline Guard von Lapp lässt sich in ethernetbasierten Netzwerken der Automatisierungstechnik die Lebensdauer von Datenleitungen überwachen.

Anzeige

Anzeige

Anzeige