Zufrieden mit In.Stand-Restart

Zufriedenes Fazit der In.Stand 2021: Die Messehalle C2 mit ihren 5.000m² Bruttofläche war gut gefüllt. Insgesamt 75 (2019: 84) ausstellende Unternehmen waren präsent. Waren es 2019 noch 1.224 Fachbesucher, so konnten 2021 1.093 Besucher gezählt werden. Hinzu kamen 305 Teilnehmer, die sich über die digitale Plattform informierten und den Live-Stream aus dem Studio verfolgten.

Bild: ©Frank Eppler/Landesmesse Stuttgart GmbH

Fachforum als zentrale Anlaufstelle

Wie bereits 2019 war das Fachforum powered by Pilz oftmals erste Anlaufstelle in der Messehalle. Die Themen reichten von Absicherung von Bestandsmaschinen bis Smart Maintenance. Ein weiteres Highlight in diesem Jahr war die offene Vorlesung von Prof. Dr. Brumby, DHBW Mannheim, mit seinem Gastdozenten Uwe Koch, CEO bei der Wisag, die über Fremdvergabe und Outsourcing als unternehmerische Entscheidung dozierten. Dem vielfach diagnostizierten Fachkräftemangel will die Fachmesse mit genau solchen Aktionen begegnen und den Austausch zwischen Studierenden, Berufseinsteigern und Profis stärken. Tim Lüking, Business Development Manager bei von Pilz berichtet: „Wir sind sehr glücklich, dass wir wieder live Besucher treffen können. Es waren sehr viele Entscheider bei uns auf dem Stand, die konkrete Projekte im Gepäck hatten. Schwerpunkt des Interesses dabei war in diesem Jahr unser Industrial Access Management.“

Digitales Pendant mit alternativen Formaten

Das Studio powered by Wisag sendete an beiden Messetagen ein alternatives Programm über den Live-Stream auf die digitale Plattform der In.Stand. Bereits ab neun Uhr begrüßte Volker Zwick, Chefredakteur der B&I, mit seinem Frühstücks-Club an beiden Messetagen und gab einen Ausblick auf die bevorstehenden Programmpunkte. Seine Gäste waren Philipp Daniels, CFO bei der Wisag, Horst-Dieter Kraus, Vice President Marketing bei Pilz und Yannik Stäbler vom Projektteam der In.Stand. Im Anschluss wechselten sich Interviews, Vorträge und Diskussionen ab. Die Aufzeichnungen aus dem Studio werden größtenteils im Nachgang über die jeweiligen Veranstalter und auf der Website der Messe veröffentlicht.

Innovationen an allen Ecken

Auf der neu geschaffenen Innovation Area präsentierten sich insgesamt zwölf Unternehmen. Darunter Innovationstreiber wie das Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie (IDMT) und Startups die mit cleveren Lösungen für industrielle Instandhaltung und Services aufwarteten. Auch hier oftmals digitale Lösungen die in Richtung Monitoring und Predictive Maintenance gehen, wie auch an vielen Ständen anderer Aussteller.

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