Praxis-Workshop auf dem Automatisierungstreff 2023

EMV-gerechtes Design reduziert Anlagenausfälle

Ein schwingungsarmes EMV-Konzept ist eine wesentliche Voraussetzung für eine störungsfreie Kommunikation in industriellen Netzwerken und Feldbussystemen. Das gilt sowohl bei der Auslegung der Verkabelung bei Maschinen und Anlagen als auch beim Design der steuerungstechnischen Baugruppen.
Neben Installationsfehlern können Alterung und Verschleiß die elektromagnetische Resilienz beeinträchtigen.
Neben Installationsfehlern können Alterung und Verschleiß die elektromagnetische Resilienz beeinträchtigen.Bild: Leadec Holding BV & Co. KG

Die verschiedenen Arten von elektromagnetischen Einflüssen, wie sich diese auswirken und welche konstruktiven Maßnahmen dagegen schützen, erläutert Hans-Ludwig Göhringer, Netzwerk-Spezialist bei Leadec, in diesem Praxis-Workshop. Ein Schwerpunkt ist der Themenkomplex Mehrfacherdung und Potenzialausgleichsströme. Konkret werden die wesentlichen Kriterien besprochen, die bei der Erdung von Maschinen und Anlagen zu beachten sind – besonders im Hinblick auf industrielle Netzwerke wie Profinet. Bei fehlerhafter Ausführung der Erdung können ESD-Effekte zu einem plötzlichen Anlagenstillstand oder zu defekten Baugruppen führen. Mit einem Schulungskoffer werden die Suche nach EMV-Störern und verschiedene Fixing-Maßnahmen praktisch vorgeführt. Dabei kommt auch der Quicktester ESD-QT 16 zum Einsatz, der elektrostatische Entladungen registriert und per Alarmleuchte oder Hupe signalisiert. Im Workshop-Paket ist ein persönlicher Sonden-Bausatz enthalten, mit dem die Workshop-Teilnehmer später in ihren Anlagen selbst nach Störern suchen können.

Weitere Informationen und Anmeldung über den nachfolgenden Link: https://t1p.de/kvfxl

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