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Branchenindikator Instandhaltung Quartal 3 2020

Der Branchenindex der industriellen Instandhaltungsdienstleister erholt sich nach dem starken Einbruch im Vorquartal und steigt von zuletzt 14 Punkten auf 22 Punkte an. Auf Seiten der innerbetrieblichen Instandhaltungsabteilungen konnte der Absturz leicht ausgebremst werden.

Bild: FIR e. V. an der RWTH Aachen

Nachdem der Indexwert im Vorquartal noch um 9,1 Punkte auf -16,2 abgesunken war, ist der Wert in diesem Quartal lediglich um 1,8 Punkte auf -17,8 abgesunken.  Die Erholung spiegelt sich auf Seiten der industriellen Instandhaltungsdienstleister vor allem in der Bewertung der aktuellen Auftragslage wider. Diese wird von 47% (+25%) der Befragten als gut und nur von 7% als schlecht bewertet. Die innerbetrieblichen Instandhaltungsabteilungen verzeichnen die stärkste Änderung im Vergleich zum Vorquartal hinsichtlich ihrer Mitarbeiterzahlen. 45% der Umfrageteilnehmer gaben gesunkene Mitarbeiterzahlen für das vergangene Quartal an.

Die Auswertungen des Sonderteils zeigt, dass Anwendungen und Verfahren zu Predictive Maintenance bereits zum Teil Einzug in die Praxis gehalten haben. Dabei setzen vor allem die innerbetrieblichen Instandhaltungsabteilungen auf Verfahren wie Schwingungsanalysen oder Thermografien. Allerdings zeigt die Auswertung der Befragung auch, dass sich sowohl die Instandhaltungsdienstleister als auch die innerbetrieblichen Instandhalter bei der objektiven Auswahl von Anwendungsfällen noch schwertun.

Industrielle Instandhalter

Bild: FIR e. V. an der RWTH Aachen

Nachdem der Branchenindex für die industriellen Instandhaltungsdienstleister im vergangenen Quartal, rund um die Auswirkungen der Corona-Krise, massiv eingebrochen war konnte er sich nun wieder erholen und steigt auf 22 Punkte an. Die optimistischen Prognosen aus dem zweiten Quartal scheinen sich zu erfüllen, nahezu alle Kategorien fallen besser aus, als dies im Vorquartal der Fall war. Die aktuelle wirtschaftliche Lage bewerten 31% der befragten industriellen Instandhaltungsdienstleister als gut. Das entspricht einer Zunahme von 12%. Für die Zukunft rechnen 44% (+ 2%) mit einer weiteren Steigerung, lediglich 13% (-7%) erwarten eine ungünstigere wirtschaftliche Lage

Auch die aktuelle Auftragslage wird von den Umfrageteilnehmern deutlich verbessert im Vergleich zum Vorquartal wahrgenommen. 47% (+25%) der industriellen Instandhaltungsdienstleister bewerten diese als gut, nur 7% bewerten ihre aktuelle Auftragslage als schlecht. Die Prognosen fallen dabei ähnlich positiv wie im Vorquartal aus. Jeweils 44% der Befragten rechnen mit einer günstigeren bzw. gleichbleibenden Auftragslage.

Trotz der wirtschaftlichen Erholung und guten Auftragslagen verzeichneten 44% der industriellen Instandhaltungsdienstleister im vergangene Quartal gesunkene Mitarbeiterzahlen. Für das kommende Quartal rechnen jeweils 44% mit gleichbleibenden bzw. steigenden Beschäftigungszahlen.

FIR e. V. an der RWTH Aachen
http://www.fir.rwth-aachen.de

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Bild: Lünendonk & Hossenfelder GmbH
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Bild: Forschungsinstitut für Rationalisierung e.V. RWTH
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Branchenindikator Instandhaltung Quartal 2 2020

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Nachdem bereits im Vorquartal erste Ausläufer der Corona-Krise in der Umfrage des Branchenindikators zu beobachten waren, scheinen die damit verbundenen Auswirkungen nun endgültig in der Instandhaltung angekommen zu sein. Auf Seiten der innerbetrieblichen Instandhaltungsabteilungen bricht der Indexwert weiter ein und sinkt von -7,1 Punkte auf -16,2 Punkte ab. Auch das Klima der industriellen Instandhaltungsdienstleister leidet, was sich in einem Rückgang des Indexwertes um 10 Punkte auf 14 Punkte niederschlägt.

Bild: Michaela Rothhöft/FH Südwestfalen
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