VDMA-Nachwuchspreis „Digitalisierung im Maschinenbau“

Der VDMA Software und Digitalisierung und die Abteilung Bildung des VDMA haben zum 6. Mal den Nachwuchspreis ‚Digitalisierung im Maschinenbau‘ verliehen. Ausgezeichnet wurden Hochschulabsolventinnen und -absolventen aus den Fachbereichen Ingenieurwissenschaften und Informatik. Die im Rahmen deren Abschlussarbeiten entwickelten Lösungsansätze bezeichnet der VDMA als herausragend.

Bild: VDMA e.V.

„Ein neuer Beteiligungsrekord“, sagt Claus Oetter, Geschäftsführer VDMA Software und Digitalisierung, über die 44 Nominierungen. Jörg Friedrich, Leiter der Abteilung Bildung des VDMA, ergänzt, die jährlich wachsende Anzahl an teilnehmenden Hochschulen verdeutliche die Fruchtbarkeit der Zusammenarbeit.

Der 1. Preis für die beste Masterarbeit ging an Jonas Weber, Informatik-Student an der Hochschule Konstanz. In Kooperation mit der Maschinenfabrik Berthold Hermle zeigte Weber auf, dass eine vollständige Predictive-Maintenance-Lösung auch ohne den Einsatz externer Komponenten möglich ist. Simon Griesbeck von der Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten erhielt den 2. Preis in der Kategorie Masterarbeit: Er entwickelte bei Autefa Solutions ein Machine-Learning-System zur Optimierung der Gewichtsgenauigkeit bei Faserballenpressen.

In der Kategorie Bachelorarbeit wurde Fabian Kabl mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Der Student der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg untersuchte bei Krones zwei Long Short Term Memory Autoencoder zur Maschinenzustandsüberwachung an Karussellmaschinen. Denis Yesilyurt, Maschinenbaustudent an der RWTH Aachen, wurde der 2. Preis dieser Kategorie verliehen. Heinen Automation kooperierte mit Yesilyurt bei der Entwicklung eines KI-basierten Kamerasystems zur automatisierten Erkennung und Klassifizierung von Faserfehlern bei Carbonfasern.

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