Intelligente Klima-Managementlösung

Intelligente Klima-Managementlösung

Reduzierte Ausfallzeiten,
verbesserte Energieeffizienz

Schneider Electric stellt das neue ClimaSys Smart Ventilation System vor. Die intelligente Managementlösung überwacht den Filter- und Luftströmungsstatus für mehrere Bedienfelder oder Schaltschränke parallel und informiert bei anstehendem Austausch von Filtern oder Wartungsarbeiten das Servicepersonal im Vorfeld. Diese vorausschauende Wartung hilft Ausfallzeiten zu vermeiden, erhöht die Lebensdauer von Anlagen, verbessert die Energieeffizienz signifikant und reduziert so die Gesamtbetriebskosten.

ClimaSys Smart Ventilation System überwacht die Lüftungsleistung in allen Bereichen und gewährleistet so den sicheren und effizienten Betrieb von Schaltschränken. (Bild: Schneider Electric GmbH)

„Wenn Filter von Lüftungsanlagen durch Staub oder Schmutz verstopft sind, können Gehäuse schnell überhitzen und Geräteausfälle oder Brände verursachen“, so Josep Lopez, Produktmanager bei Schneider Electric. „Das ClimaSys Smart Ventilation System überwacht die Lüftungsleistung in allen Bereichen und gewährleistet so den sicheren und effizienten Betrieb von Schaltschränken. Serviceteams stehen über das Managementsystem umfangreiche Funktion für vorbeugende Wartungsmaßnahmen zur Verfügung. Deren Umsetzung senkt die Betriebskosten für Filter um bis zu 90 Prozent.“

Vermeidung hoher Folgekosten aufgrund von Lüftungsfehlern

Gehäuse, die in rauen Umgebungen eingesetzt werden, sind besonders anfällig für Verunreinigungen und folglich Verstopfungen von Filtern. Der festsitzende Schmutz reduziert den internen Luftstrom, was dazu führt, dass die Ventilatoren ineffizient laufen und mehr Energie verbrauchen. Darüber hinaus können die höheren Temperaturen und der angesammelte Staub zu Geräteausfällen und schlimmstenfalls zu Bränden führen. Produktivitätsverluste, kurze Lebenszyklen von Anlagen und höhere Energiekosten sind die teuren Folgen. Diese zu vermeiden, hilft ClimaSys Smart Ventilation: Als digitales Wärmenetzwerk stellt es den Servicetechnikern Informationen über den Lüftungsstatus jedes Schaltschranks zur Verfügung und ermöglicht so, Stillstände zu antizipieren, frühzeitig Wartungsarbeiten durchzuführen und so die Betriebskosten zu senken.

Infrarot-Technik, Sensoren und Algorithmen messen und kontrollieren

Das neue ClimaSys Smart Ventilation System hilft dabei, Anlagenausfälle zu vermeiden und so Kosten zu reduzieren. (Bild: Schneider Electric GmbH)

Mittels einer zentralen Steuerung sammeln und analysieren Filter- und Lüftersensoren Informationen über ein oder mehrere Gehäuse. Als Teil der Gitterkomponenten jedes Gehäuses verwendet ein Smart Filter mit integriertem Staubsensor die patentierte Infrarot-Technologie und fortschrittliche Algorithmen zur Bestimmung des Verschmutzungsgrades. Sensoren messen auch die Lufttemperatur, die durch die Ein- und Auslassgitter strömt, und ermöglichen so präzise Rückschlüsse über die Temperatur im Inneren der Schränke und Gehäuse. Smarte Fan-Komponenten bieten zusätzliche Sensoren zur Messung von Lüfterdrehzahl, Luftstrom und Umgebungstemperatur. Dies ermöglicht die Messung des Lüfterwirkungsgrades und lässt Rückschlüsse darauf zu, ob die Lüfterkapazität für die Regulierung der Innentemperatur ausreicht. Mehrfarbige LEDs auf der Vorderseite jedes Smart Fans und Gitters zeigen den Filter- und Lüfterstatus differenziert an. Die zentrale FilterStat-Steuerung bietet darüber hinaus Informationen und Alarme an, die helfen, den effizienten Betrieb der Lüftungsanlage zu gewährleisten. Die Steuerung kann auch an eine SPS, einen Frequenzumrichter, ein HMI oder andere Geräte angeschlossen werden.

Einsatzbereit für Greenfield- oder Brownfield-Projekte

Das ClimaSys Smart Ventilation System liefert ein komplettes Set für Greenfield-Anwendungen, das heißt für neue Produktionsanlagen `auf der grünen Wiese´. Für Installationen in bestehenden Anlagen oder Gebäuden, den Brownfield-Projekten, ist optional ein Nachrüstsatz vorgesehen, mit der alle Steuerungen und Schalttafeln auf einfache und sichere Weise digitalisiert werden können. Das System basiert auf offenen Standards und arbeitet so mit vorhandenen Architekturen zusammen. Es ist gleichermaßen kompatibel mit Abluftinstallationen und klassischen Ventilatoren. Um eine große Anzahl von Gehäusen mit einer einzigen Filterstat-Steuerung zu unterstützen, können bis zu acht thermische Hubs verwendet und insgesamt bis zu 256 Sensoren in der Steuerung angeschlossen werden.

Fazit

In jeder Anwendung ist das ClimaSys Ventilation System so konzipiert, dass es Investitionen auf der CapEx- und Betriebskosten auf der OpEx-Seite reduziert, vor allem durch die Vermeidung von Ausfallzeiten. Darüber hinaus können Kunden durch die Kühlung der Geräte mit einer Verlängerung der Lebensdauer der Geräte rechnen – unter Umständen verdoppelt sich der Lebenszyklus sogar. Schließlich müssen Filter nur noch bei Bedarf ausgetauscht werden, da die Informationen über den Zustand der Lüftung frühzeitig vorliegen.

Schneider Electric GmbH
www.schneider-electric.de

Das könnte Sie auch Interessieren

Bild: Wirestock / www.istockphoto.com
Bild: Wirestock / www.istockphoto.com
Monitoring für 
Tunnel und Brücken

Monitoring für Tunnel und Brücken

Anwendungen, bei denen für Postionier-, Vermessungs- oder Überwachungsaufgaben große Distanzen mit hoher Genauigkeit und möglichst schnell gemessen werden sollen, gibt es viele. Laser-Distanzsensoren, die Entfernungen von 0,05 bis zu 500m auf den Millimeter genau und schnell erfassen, sind dann meist die richtige Wahl. Bewiesen haben sie das bei der Überwachung von
Tunnelgewölben oder beim Brückenmonitoring

Bild: RK Rose+Krieger GmbH
Bild: RK Rose+Krieger GmbH
Hubsäulensteuerung leicht gemacht

Hubsäulensteuerung leicht gemacht

Mit einem neuen Tool will RK Rose+Krieger den Anwendern der Antriebssteuerung MultiControl II die Konfiguration individueller Steuerungsprofile erleichtern. Statt per Handschalter erfolgt die Bedienung bequem über den PC. Die Software bietet nicht nur eine Vielzahl an Interaktionsmöglichkeiten mit der Steuerung. Sie erfüllt auch moderne Anforderungen an eine zeitsparende Inbetriebnahme, Fehlererkennung und Fernwartung.

Bild: Hekatron Vertriebs GmbH
Bild: Hekatron Vertriebs GmbH
Fernüberwachung von Brandmeldeanlagen wird leichter

Fernüberwachung von Brandmeldeanlagen wird leichter

Aufgrund rechtlicher Bedenken blickte manch ein Errichter oder Betreiber bisher skeptisch auf Lösungen wie die Fernüberwachung und -instandhaltung von Brandmeldeanlagen. Die neue Dienstleistungsnorm DIN EN 50710 ‚Anforderungen an die Bereitstellung von sicheren Ferndiensten für Brandsicherheitsanlagen und Sicherheitsanlagen‘ nimmt diese Sorge nun und lädt dazu ein, die Möglichkeiten des Fernzugriffs voll auszuschöpfen.