Bilfinger übernimmt Instandhaltung für Evonik
Bild: Bilfinger SE

Bilfinger und Evonik haben einen umfassenden Rahmenvertrag über die Instandhaltung von drei Produktionsanlagen in Texas, USA, unterzeichnet. In den kommenden drei Jahren wird Bilfinger sämtliche Instandhaltungsleistungen und Turnaround-Support für die Evonik-Anlagen in Deer Park, Bayport und Pasadena erbringen. Nachdem Bilfinger Evonik bereits in der Vergangenheit beim Bau des Produktionsstandorts in Blair, Nebraska, unterstützt hat, kann mit dem neuen Auftrag die Beziehung zwischen Bilfinger und Evonik auf dem US-Markt weiter ausgebaut werden. „Der Rahmenvertrag mit Evonik ist für uns ein wichtiger Meilenstein beim weiteren Ausbau unseres Instandhaltungsgeschäfts in Nordamerika“, sagt Mike Cox, Executive President Bilfinger North America. Ein Team von Bilfinger North America Inc. wird in den drei texanischen Chemieproduktionsanlagen von Evonik alle instandhaltungsrelevanten Arbeiten übernehmen, darunter Mechanik, Elektrik und Instrumentierung, Isolierung, Gerüstbau, Tiefbau, Malerarbeiten, zerstörungsfreie Prüfung (ZfP) und Inspektionsdienste. Rund 25 Bilfinger-Mitarbeiter werden in Vollzeit vor Ort arbeiten, mit der Option, das Personal flexibel aufzustocken, z.B. zur Unterstützung von Turnarounds. Die Rohrfertigung für die geplanten Stillstände wird von der Bilfinger-Spezialwerkstatt in Deer Park durchgeführt, was Zeit und Kosten für den Transport spart.

Das maßgeschneiderte Instandhaltungskonzept von Bilfinger für Evonik basiert auf der Bilfinger Maintenance Analysis (BMA), einem methodenbasierten Tool, das Verbesserungsmöglichkeiten im Instandhaltungsprozess identifiziert. Die Analyse ist Teil des Bilfinger Maintenance Concept (BMC), mit dem Bilfinger ein umfassendes, modulares Leistungsangebot für alle Bereiche der industriellen Anlageninstandhaltung zur Verfügung stellen kann. Evonik Industries mit Hauptsitz in Essen ist ein Unternehmen der Spezialchemie für die Automobil-, Kunststoff- und Pharmaindustrie sowie für verschiedene andere Branchen. Das Unternehmen besitzt und betreibt Produktionsanlagen, Forschungs- und Entwicklungs- (F&E) sowie angewandte Technologiezentren in 24 Ländern und beschäftigt weltweit mehr als 33.000 Mitarbeiter. Alle  Evonik verfügt über mehr als 45 Standorte in den Vereinigten Staaten und Kanada.

Das könnte Sie auch Interessieren

Anzeige

Anzeige

Bild: Bildschoen - Boris Trenkel
Bild: Bildschoen - Boris Trenkel
Digitale Plattform für die TGA im Hochhaus

Digitale Plattform für die TGA im Hochhaus

Gemeinsam mit dem Immobilienunternehmen Heimstaden hat Metr ein 19-stöckiges Hochhaus mit 150 Wohneinheiten grundlegend digitalisiert. Heizungsanlage, Trinkwasserinstallation, Aufzüge und auch die Schließanlage werden nun in einem zentralen Dashboard fernüberwacht. Das Projekt zeigt: Die Lösung des Berliner Technologieunternehmen lässt sich umfangreich und schnell erweitern – auch in großen Gebäudekomplexen.

Bild: Endian SRL
Bild: Endian SRL
10-Punkte-Plan

10-Punkte-Plan

Die Zahl der Cyberattacken ist in 2021 rasant gestiegen. Mit der wachsenden Vernetzung sowie der Integration von Software rückt auch die Operational Technologie (OT) zunehmend in den Fokus der Angreifer. Endian, Anbieter im Bereich Industrial IoT und Security, empfiehlt zehn Schutzmaßnahmen für die OT.

Bild: ProSoft Software Vertriebs GmbH
Bild: ProSoft Software Vertriebs GmbH
Erst mal durch 
die Datenschleuse

Erst mal durch die Datenschleuse

Der Grad der Vernetzung und Digitalisierung in der Produktion hat in Deutschland gerade bei KMUs noch viel Potenzial. 2018 lag die Digitalisierungsquote erst bei 30 Prozent, respektive 20 Prozent bei kleineren Unternehmen. Durch die konsequente Digitalisierung kann laut der Unternehmensberatung McKinsey der Wirtschaftsstandort Deutschland bis 2025 insgesamt 126 Milliarden Euro zusätzlich an Wertschöpfung erreichen und Standortnachteile abfedern. Immerhin 25 Prozent der Wertschöpfung entfallen in Deutschland auf das produzierende Gewerbe.

Anzeige

Anzeige

Anzeige