Zu achtsamen Umgang geraten

Cyberkriminelle nutzen Corona-Panik aus

Je weiter sich das Coronavirus verbreitet, desto größer ist das Bedürfnis nach Informationen. Cyberkriminelle und Spione nutzen das gezielt aus.

Eine Website verspricht, Infektionen mit dem Corona-Virus in Echtzeit anzuzeigen, auch in Deutschland. Wer darauf klickt, öffnet jedoch nicht nur eine Karte, sondern lädt gleichzeitig im Hintergrund ein Programm herunter, das heimlich Informationen aus dem Browser liest z.B. besuchte Webseiten und Passwörter. Das berichtet das Handelsblatt, das sich auf eine Analyse der Firma Reason Cybersecurity bezieht. Auf Unternehmen und Privatnutzer in Deutschland scheinen diese Nachrichten bislang noch wenig zugeschnitten zu sein. Die massenhaft verbreiteten E-Mails und Websites sind nach Berichten verschiedener IT-Sicherheitsdienstleister größtenteils in englischer Sprache verfasst. Auch gezielte Cyberangriffe mit Bezug auf das Coronavirus seien hierzulande bislang nicht festzustellen, erklärte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gegenüber dem Handelsblatt. Eine ‚massive Verschärfung der Sicherheitslage‘ sei deswegen bislang nicht zu beobachten. Das ist jedoch nur eine Momentaufnahme: Die Aktivitäten dürften in nächster Zeit zunehmen, warnt der amerikanische Softwarehersteller Malwarebytes. Vor allem, weil deutlich mehr Beschäftigte im Homeoffice arbeiten. Um an Daten zu kommen, nutzen die Cyberkriminellen klickträchtige Betreffzeilen. Die Corona-Epidemie ist in dieser Hinsicht besonders geeignet: Sie habe, so das BSI, die Besonderheit, „eine hohe Aufmerksamkeit gerade bei Regierungsbehörden zu genießen, über einen längeren Zeitraum relevant zu bleiben und für viele Weltregionen wichtig zu sein.“ Es wird daher zu einem besonders achtsamen Umgang mit E-Mails und Websites unbekannter Herkunft geraten.

Das könnte Sie auch Interessieren

Bild: Wirestock / www.istockphoto.com
Bild: Wirestock / www.istockphoto.com
Monitoring für 
Tunnel und Brücken

Monitoring für Tunnel und Brücken

Anwendungen, bei denen für Postionier-, Vermessungs- oder Überwachungsaufgaben große Distanzen mit hoher Genauigkeit und möglichst schnell gemessen werden sollen, gibt es viele. Laser-Distanzsensoren, die Entfernungen von 0,05 bis zu 500m auf den Millimeter genau und schnell erfassen, sind dann meist die richtige Wahl. Bewiesen haben sie das bei der Überwachung von
Tunnelgewölben oder beim Brückenmonitoring

Bild: RK Rose+Krieger GmbH
Bild: RK Rose+Krieger GmbH
Hubsäulensteuerung leicht gemacht

Hubsäulensteuerung leicht gemacht

Mit einem neuen Tool will RK Rose+Krieger den Anwendern der Antriebssteuerung MultiControl II die Konfiguration individueller Steuerungsprofile erleichtern. Statt per Handschalter erfolgt die Bedienung bequem über den PC. Die Software bietet nicht nur eine Vielzahl an Interaktionsmöglichkeiten mit der Steuerung. Sie erfüllt auch moderne Anforderungen an eine zeitsparende Inbetriebnahme, Fehlererkennung und Fernwartung.

Bild: Hekatron Vertriebs GmbH
Bild: Hekatron Vertriebs GmbH
Fernüberwachung von Brandmeldeanlagen wird leichter

Fernüberwachung von Brandmeldeanlagen wird leichter

Aufgrund rechtlicher Bedenken blickte manch ein Errichter oder Betreiber bisher skeptisch auf Lösungen wie die Fernüberwachung und -instandhaltung von Brandmeldeanlagen. Die neue Dienstleistungsnorm DIN EN 50710 ‚Anforderungen an die Bereitstellung von sicheren Ferndiensten für Brandsicherheitsanlagen und Sicherheitsanlagen‘ nimmt diese Sorge nun und lädt dazu ein, die Möglichkeiten des Fernzugriffs voll auszuschöpfen.