Vorinspektion von LNG-betriebenen Antriebsanlage

Meyer Werft setzt auf Onoff

Der Schiffsantrieb mit Flüssigerdgas (LNG) gilt als erfolgversprechende Zukunftstechnologie, um Treibhausgasemissionen zu senken und damit einen wesentlichen Beitrag zur Mobilitäts-und Energiewende in der Schifffahrt zu leisten. Die Meyer Werft setzt diese Antriebstechnologie bereits seit einiger Zeit beim Neubau von Kreuzfahrtschiffen ein. Aktuelles Beispiel ist das jüngste Schiff der AIDA-Cruises, das im Oktober in die Nordsee überführt wurde. Onoff unterstützt die Meyer Werft in der wichtigen Phase der Vorinspektion der LNG-betriebenen Antriebsanlage.

Bild: Meyer Werft

Speziell qualifiziertes und zur Prüfung im Explosionsschutz befähigtes Personal ist bei der Inspektion von LNG-Anlagen unerlässlich. Die Meyer Werft setzte hier auf die Expertise von Onoff. Speziell ausgebildete Team-Mitglieder waren vor Ort im Einsatz. Gemeinsam mit den Ingenieuren der Werft und den Abnahmeinspektoren der italienischen Klassifikationsgesellschaft Rina wurden die Inspektionen erfolgreich durchgeführt. „Wir sind stolz, dass wir mit unserer LNG-Kompetenz überzeugen und die langjährige Partnerschaft mit der Meyer Weft fortsetzen konnten“, so Peter Salomon (Bild), Regional Sales Director von Onoff Automation Services. Bereits in mehreren gemeinsamen Projekten der zur Meyer Gruppe gehörenden Neptun Werft konnte Onoff ihre Expertise in der Anlagen-Automation von Gastankern unter Beweis stellen. Die Kooperation im Bereich der zukunftsträchtigen LNG-Antriebstechnologien sei der nächste konsquente Schritt.

Bild: Onoff AG

Breites Leistungsspektrum

Die Schifffahrt-Branche gehört zu den Kernbereichen von Onoff. Neben der Planung und Umsetzung von Automatisierungskonzepten sowie der Wartung und Inspektion von Anlagen, bietet das Unternehmen auch spezielle Monitoring-Lösungen, die für einen effektiven und sicheren Schiffsbetrieb sorgen. Mit dem eigens entwickelten Condition-Managemen- System InfoCarrier Ramp können durch konsequentes Aufzeichnen und Speichern von z.B. Wetter- oder Temperatur-Daten wichtige Rückschlüsse auf Emissionsvermeidung und Kostenreduzierung gezogen werden.

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