Batterieproduktion für die Automobilindustrie in Europa
Lünendonk veröffentlicht Whitepaper zu technischen Industrieservices
In Deutschland sind zahlreiche Batterieproduktions- und Montagestätten für die Automobilindustrie geplant oder bereits im Bau. Viele Fahrzeughersteller haben einen Plan zum Umstieg auf Elektromobilität veröffentlicht, und auch bei Nutzfahrzeugen gewinnt Elektromobilität an Bedeutung. Im Zuge dieser Transformation zur Herstellung von batteriebetriebenen Fahrzeugen in der Großserienproduktion verändern sich nicht nur die Wertschöpfungsketten der Fahrzeughersteller und -zulieferer, sondern auch die Anforderungen an die involvierten Dienstleister.
Bild: ©Gorodenkoff/stock.adobe.com / Lünendonk & Hossenfelder GmbH

Lünendonk & Hossenfelder veröffentlicht dazu in Kooperation mit Leadec ein Whitepaper. Der Inhalt beschreibt, welchen Wertbeitrag technische Dienstleister in der Produktion leisten, insbesondere bei der Montage von Batterien für die Automobilindustrie. Es zeigt sowohl die Konjunktur der Batterieproduktion in Deutschland und Europa auf als auch Anforderungen an die Produktion. Zudem wird die Rolle externer Dienstleister in der Transformation der Automobilindustrie hin zum batterieelektrischen Antrieb beleuchtet. Das Whitepaper richtet sich primär an Verantwortliche für die Werksplanung, den Anlagenbetrieb und die Versorgungslogistik mit Batteriekomponenten.

Zum Inhalt des Whitepapers

Bei der Produktion von Batterien bestehen für die unterschiedlichen Arbeitsschritte – von den Ausgangsstoffen und Teilen für Zellen bis hin zur Montage fertiger Hochvoltbatterien in die Fahrzeuge – noch vergleichsweise wenig Erfahrungswerte und ein geringer Automatisierungsgrad. Angesichts eines hohen Gefahrenpotenzials durch Produktions- und Montagefehler sowie der schnellen technischen Entwicklung sind aufwendige Qualitätskontrollen sowie größtmögliche Flexibilität ebenso wichtig wie eine möglichst wirtschaftliche Produktion zur Senkung der Fahrzeugkosten.

Thomas Ball, Partner bei Lünendonk & Hossenfelder, erklärt: „Ohne externe Industriedienstleistungen ist der Produktionsstandort Deutschland kaum vorstellbar. Das gilt insbesondere für die Automobilindustrie. Unternehmen in diesem 30-Milliarden-Euro-Markt agieren als wichtiges Flexibilisierungsinstrument für ihre Kunden und übernehmen sowohl dauerhafte Prozesse als auch unregelmäßig benötigte Spezialleistungen. Das ist eine wesentliche Erkenntnis von mehr als zehn Jahren kontinuierlicher Marktbeobachtung.“

Dr. Christoph Jaschinski, Senior Vice President Global Business Development bei Leadec, weist auf die Herausforderungen hin, zu deren Bewältigung externe Dienstleister einen Beitrag liefern: „Innovative Lösungen für technische Aufgabenstellungen sind gerade bei Transformationsprozessen wie E-Mobility oder Werksanläufen gefragt. Spezialisierte Industriedienstleister übernehmen für ihre Auftraggeber die Verantwortung für komplexe Prozessketten in Fabriken – von der Maschinen- und Produktionsplanung über Installation, Automatisierung bis zu Instandhaltung, Facility Management und Versorgungslogistik.“

Das Lünendonk-Whitepaper ‚Technische Services für die Batterieproduktion in Europa‘ umfasst 43 Seiten und steht ab sofort unter www.leadec-services.com/whitepaper-batterieproduktion kostenfrei zum Download bereit.

Das könnte Sie auch Interessieren

Bild: Smartblick
Bild: Smartblick
Software für KI-gestützte Maschinendatenanalyse

Software für KI-gestützte Maschinendatenanalyse

Mit einer neuen Software für die KI-gestützte Maschinendatenanalyse kann die unkomplizierte Produktionsplanung und -optimierung auch für kleine und mittlere Fertigungsunternehmen Realität werden. Agile Prozesse sind für die Verantwortlichen auf dem Shopfloor mittlerweile entscheidend für die Produktivität. Die Corona-Pandemie und der Krieg in der Ukraine zeigen deutlich, wie schnell sich ein Produktionsunternehmen auf neue Rahmenbedingungen einstellen muss. Nahezu unerlässlich dafür sind Software-Tools, die dabei unterstützen, den Ist-Zustand der Maschinen auszuwerten, in Echtzeit Störungen in der Produktion aufzuspüren sowie Potentiale für Optimierungen zu erkennen. Um informierte strategische Entscheidungen zu treffen, müssen alle zur Verfügung stehenden Daten des Maschinenparks und der Prozesse ausgewertet werden.

Bild: ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KG
Bild: ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KG
Retrofit-Event rund um effiziente Gebäudetechnik

Retrofit-Event rund um effiziente Gebäudetechnik

Das RLT-Event Retrofitvesper von EBM-papst geht in eine neue, vierte Runde. Passend zur Nummerierung 4.0 nehmen die Experten das Publikum mit in die Welt der fortschrittlichen Gebäudetechnik und -automation, die effizient für beste Raumluftqualität sorgt und sofort alle wichtigen Daten und Energiebilanzen darstellt. Das Event findet am 30. September 2022 auf der digitalen Eventplattform von EBM-papst statt.

Bild: Indu-Sol GmbH
Bild: Indu-Sol GmbH
Verschleiß dauerhaft überwachen, Schäden frühzeitig erkennen

Verschleiß dauerhaft überwachen, Schäden frühzeitig erkennen

Nicht nur Motoren und Pumpen sind in Produktionsanlagen dem Verschleiß unterworfen, sondern auch die Datenleitungen der Maschinen- und Anlagennetzwerke einschließlich der Kabel und Stecker. Dauernde Wechselbiegebeanspruchungen, Erschütterungen sowie Oxidation und Korrosion lassen der Alterung und dem Verschleiß ungehinderten Lauf. Doch während der mechanische Verschleiß mit den Sinnesorganen analog wahrnehmbar ist, macht sich der Verschleiß einer Datenleitung erst im Extremfall bemerkbar: dem Ausfall. Um dem entgegenzuwirken, sind intelligente managed Switches vonnöten, mit denen der physikalische Zustand der Datenleitung digitalisiert und somit sichtbar wird.

Bild: ©Chlorophylle/stock.adobe.com
Bild: ©Chlorophylle/stock.adobe.com
Steigendes Interesse an Ersatzteilmanagement auf Knopfdruck

Steigendes Interesse an Ersatzteilmanagement auf Knopfdruck

Volle Auftragsbücher und dennoch Sorgenfalten im mittelständischen Maschinen- und Anlagenbau aufgrund brüchiger Lieferketten, dazu Entlassungswellen und zunehmende Zurückhaltung bei Investitionen in junge Technologieunternehmen: Der Wind wird rauer. Zugleich aber zeigen vor allem junge B2B-Plattformanbieter wie PartsCloud auch in der Krise ein robustes Wachstum, da sie viele der aktuell im Fokus stehenden Herausforderungen adressieren.