Bilfinger kann dynamisches Wachstum zweiten Quartal fortsetzen

Bilfinger konnte im zweiten Quartal 2021 die erfolgreiche Entwicklung seit Jahresbeginn fortsetzen. Das Unternehmen erzielte einen guten Auftragseingang und eine EBITA-Marge von 2,6 Prozent. Das berichtete Konzernergebnis von 13Mio.€ beinhaltet nur noch geringe Sondereinflüsse und spiegelt eine weitgehend normalisierte Geschäftsentwicklung sowie eine Verbesserung der Margen wider. Bilfinger hebt die Prognose für die bereinigte EBITA-Marge leicht an, sie soll im Gesamtjahr das Vorkrisenniveau des Geschäftsjahres 2019 übertreffen und rund 3 Prozent erreichen.

Bild: Bilfinger SE

Christina Johansson, Interim-CEO und CFO der Bilfinger SE: „Ich bin sehr zufrieden mit den Fortschritten, die wir im zweiten Quartal 2021 vorweisen können. Die im Jahr 2020 eingeführten Kostensenkungsprogramme zahlen sich nun aus. Insbesondere die Margenverbesserung ist ermutigend. Wir gehen davon aus, dass sich dieser Trend im Gesamtjahr fortsetzen wird. Der gestiegene Auftragsbestand ebnet darüber hinaus den Weg für unsere Wachstumsambitionen im kommenden Jahr.“

Bilfinger steigerte im zweiten Quartal 2021 den Auftragseingang auf 1.061Mio.€ (Vorjahr: 931Mio.€), das entspreche einem guten organischen Wachstum von 16 Prozent. Insbesondere durch den Gewinn größerer Aufträge in den Geschäftsfeldern Technologies und E&M International sowie durch die robuste Entwicklung in den europäischen Märkten konnte Bilfinger diese Zuwächse erreichen. Das Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz (Book-to-Bill-Verhältnis) lag bei gut 1,1. Der Auftragsbestand nahm organisch um 9 Prozent auf 2.845Mio.€ (Vorjahr: 2.667Mio.€) zu.

Segment Engineering & Maintenance Europe und International

Im Segment E&M Europe stieg der Auftragseingang um 5 Prozent (organisch 3 Prozent) auf 649Mio.€ im Vergleich zum Vorjahresquartal (619Mio.€), das vergleichsweise weniger von Covid-19-Effekten belastet war. Vor allem in Deutschland, in Belgien und den Niederlanden sowie in Nordeuropa erzielte Bilfinger deutliche Wachstumsraten. Der Umsatz stieg deutlich um 36 Prozent (organisch 34 Prozent) auf 665Mio.€ (Vorjahr: 491Mio.€), getragen vom Wachstum in allen europäischen Regionen.

Der Auftragseingang bei E&M International nahm erheblich um 48 Prozent (organisch 60 Prozent) auf 199Mio.€ (Vorjahr: 135Mio.€) zu. Die Entwicklung in Nordamerika wurde durch die Verlängerung eines großen Wartungsvertrages gestützt, wohingegen der Auftragseingang im Nahen Osten auf dem Niveau des Vorjahres lag. Der Umsatz wuchs um 9 Prozent (organisch 19 Prozent) auf 143Mio.€ (Vorjahr: 131Mio.€).

Das Unternehmen hat sich angesichts veränderter Marktgegebenheiten und Geschäftsaussichten entschlossen, die Anteile an seinem Joint Venture im Oman zu verkaufen. Die Transaktion soll im dritten Quartal 2021 abgeschlossen werden, der Kaufpreis von 10Mio.€ ist Bilfinger bereits im Juni 2021 zugeflossen.

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