Bilfinger erzielt im 1. Quartal 2021 solides Ergebnis

Bilfinger ist positiv ins Geschäftsjahr 2021 gestartet. Der Industriedienstleister legte im ersten Quartal solide Ergebnisse vor: ein deutlich positives EBITA sowie eine im Vergleich zum Vorjahr verbesserte Cashflow-Entwicklung. Das Unternehmen verzeichnet im überwiegenden Teil seiner Märkte eine zunehmende Belebung, der Auftragseingang erreichte erneut die 1Mrd.€-Marke.

Bild: Bilfinger SE

Dabei zeigte sich das Engineering & Maintenance-Geschäft in Europa robust, in Nordamerika gewann Bilfinger ein größeres Projekt. Der Umsatz lag unter dem Niveau des Vorjahresquartals, das allerdings noch nicht wesentlich von der Covid-19-Pandemie und dem erheblichen Ölpreisrückgang im März 2020 betroffen war. „Das erfreuliche erste Quartal zeigt, dass wir von den strukturellen Verbesserungen und der reduzierten Kostenbasis profitieren, die wir in den vergangenen Jahren und insbesondere im Jahr 2020 erreicht haben. Eines unserer Ziele ist ein weniger saisonales Ergebnisprofil. Dies gelingt uns durch ein agileres Management unserer Kapazitäten – vor allem in den ersten Monaten des Jahres, in denen der Umsatz typischerweise am niedrigsten ist“, erklärt Interim-CEO und CFO Christina Johansson (Bild). Bilfinger setzt seine strategische Entwicklung fort: Im April hat das Unternehmen eine Vereinbarung zum Verkauf einer weiteren nicht zum Kerngeschäft gehörenden Einheit unterzeichnet. Der Abschluss der Transaktion wird im zweiten Quartal 2021 erwartet. Um das Wachstum des Konzerns zu fördern, setzt Bilfinger im Jahr 2021 verstärkt auf Vertriebsinitiativen in dynamischen Bereichen wie Energieeffizienz und Life Science sowie auf dem nordamerikanischen Instandhaltungsmarkt.

Umsatzzahlen

Der Auftragseingang des Konzerns belief sich in den ersten drei Monaten 2021 auf 1.001Mio. € (Vorjahr: 1.060Mio.€). Mit einem organischen Rückgang um 1 Prozent lag er erneut auf solidem Niveau. Dies ist insbesondere auf die robuste Entwicklung in den europäischen Märkten und auf den Gewinn eines großen Projektvertrags in Nordamerika zurückzuführen. Der Auftragsbestand wuchs organisch um 11 Prozent auf 2.796Mio.€ und übertraf sowohl den Wert des Vorjahresquartals (2.562Mio.€) als auch den Wert zum Jahresende 2020 (2.585Mio.€).

Der Konzernumsatz verringerte sich organisch um 5 Prozent auf 833Mio.€ gegenüber dem Vorjahresquartal (915Mio.€), das noch weitgehend unbeeinflusst von der damals gerade aufkommenden Covid-19-Pandemie war. Die Bruttomarge verbesserte sich deutlich auf 9,4 Prozent (Vorjahr: 7,4 Prozent). Dies gilt ebenso für das Bruttoergebnis, das auf 79Mio.€ (Vorjahr: 67Mio.€) stieg. Die bereinigten Vertriebs- und Verwaltungskosten gingen weiter auf 70Mio.€ (Vorjahr: 84Mio.€) zurück. Sie lagen aufgrund der weiterhin niedrigen Ausgaben für Reisen und anderer Covid-19-bedingter Effekte unter dem nachhaltigen Zielwert von 75Mio.€ pro Quartal. Die bereinigte Quote der Vertriebs- und Verwaltungskosten belief sich gemessen am Umsatz auf 8,4 Prozent (Vorjahr: 9,2 Prozent). Bilfinger erzielte im ersten Quartal 2021 ein positives bereinigtes EBITA von 11Mio.€ (Vorjahr: -11Mio.€), dies entspricht einer bereinigten EBITA-Marge von 1,3 Prozent (Vorjahr: -1,2 Prozent). Für 2021 rechnet der Konzern mit einem deutlichen Umsatzwachstum.

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