Leadec weiter auf Wachstumskurs

Die Geschäftsführung von Leadec: Markus Hucko, COO, Markus Glaser-Gallion, CEO, und Christian Geißler, CFO.
Die Geschäftsführung von Leadec: Markus Hucko, COO, Markus Glaser-Gallion, CEO, und Christian Geißler, CFO.Bild: Leadec Holding BV & Co. KG

Die Leadec-Gruppe hat ihren Umsatz um 11% auf 1,24 Milliarden Euro gesteigert und ihr operatives Ergebnis im Geschäftsjahr 2023 deutlich verbessert. Alle Leadec-Regionen – Europa, Nordamerika, Lateinamerika und Asien – trugen mit steigenden Umsätzen zu der guten Entwicklung bei. „Dieses Ergebnis beweist, dass unser Geschäftsmodell in Zeiten stagnierender oder sinkender Wirtschaftsleistung resilient ist und unsere Diversifizierungsstrategie greift“, sagt Markus Glaser-Gallion, CEO von Leadec. „Mit Frankreich, Spanien und Portugal haben wir unsere regionale Präsenz in Europa deutlich verstärkt und sind jetzt in 16 Ländern weltweit tätig.“

Traditionell ist Leadec stark in der Automobilindustrie vertreten, z.B. in 15 Werken von Mercedes-Benz in Deutschland, wo im vergangenen Jahr neue Aufträge in den Werken Hamburg und Bremen gewonnen wurden. Mehr als 40% des Auftragsvolumens stammen inzwischen von Kunden außerhalb der Automobilindustrie. Multi-Technologieunternehmen gehören ebenso zu den neuen Kunden wie die Luft- und Raumfahrtindustrie und Konsumgüterproduzenten. Sowohl regional als auch in den Branchen ist Leadec breiter aufgestellt als noch vor einigen Jahren.

Ein weiterer Schwerpunkt sind Paket- und Logistikzentren. Leadec übernimmt sowohl die Instandhaltung vor Ort als auch Projektaufträge für Engineering und Automatisierung. So ist der Servicespezialist z.B. für das Technische und Infrastrukturelle Facility Management (TFM und IFM) in 18 Mercado-Livre-Verteilzentren in Brasilien zuständig. Mit Automatisierungslösungen sind das US-amerikanische Unternehmen Diversified Automation und das britische Unternehmen Elmleigh Electrical Systems Limited, die seit 2020 bzw. 2022 zur Leadec-Gruppe gehören, in dieser Branche erfolgreich.

„Wir bieten unseren Kunden zukunftsorientierte Leistungen: von IIoT-Lösungen für die Produktionsprozesse bis hin zu Dekarbonisierung und Zero-Waste-Konzepten in der Fabrik“, ergänzt Markus Glaser-Gallion. So wurden z.B. das Angebot an digitalen Services für die Fabrik ausgebaut, die Services für Batterie- und Zellhersteller erweitert oder spezielle Green Factory Solutions umgesetzt.