Zahlenfutter

Wenn die Maschinen stillstehen

Eine Senseye-Umfrage unter großen Industrieunternehmen hat ergeben, dass große Werke 27 Stunden pro Monat aufgrund von Machinenausfällen verlieren und jede Stunde ungeplanten Stillstandes rund 532.000US$ (ca. 450.000€) kostet. Der Verlust wird auf 3,3 Millionen Produktionsstunden geschätzt. Das entspricht 864Mrd.US$ (ca. 730Mrd.€) pro Jahr bei den Fortune Global 500 Industrieunternehmen.

Bild: Lünendonk & Hossenfelder GmbH
Bild: Lünendonk & Hossenfelder GmbH
Industrieservice: Corona und Fachkräftemangel beeinflussen Unternehmen besonders stark

Industrieservice: Corona und Fachkräftemangel beeinflussen Unternehmen besonders stark

Die Corona-bedingten Produktions- und Umsatzrückgänge der Industrie in Deutschland wirken sich wesentlich auf das Geschäftsjahr der führenden Industrieservice-Unternehmen in Deutschland aus. Gegenüber den ursprünglichen Planungen für 2020 erwarten die Unternehmen nach einer Lünendonk-Blitzumfrage einen Rückgang von 8 bis 30 Prozent. Hauptursache hierfür ist das Verschieben oder Absagen von Instandhaltungs- und Stillstandsprojekten, die traditionell mithilfe von externen Service-Unternehmen bewältigt werden. Der Industrieservice trägt, ähnlich wie die Zeitarbeit, als Flexibilisierungsinstrument zur wirtschaftlichen Stabilisierung von Industrieunternehmen bei.

mehr lesen
Bild: Forschungsinstitut für Rationalisierung e.V. RWTH
Bild: Forschungsinstitut für Rationalisierung e.V. RWTH
Branchenindikator Instandhaltung Quartal 2 2020

Branchenindikator Instandhaltung Quartal 2 2020

Nachdem bereits im Vorquartal erste Ausläufer der Corona-Krise in der Umfrage des Branchenindikators zu beobachten waren, scheinen die damit verbundenen Auswirkungen nun endgültig in der Instandhaltung angekommen zu sein. Auf Seiten der innerbetrieblichen Instandhaltungsabteilungen bricht der Indexwert weiter ein und sinkt von -7,1 Punkte auf -16,2 Punkte ab. Auch das Klima der industriellen Instandhaltungsdienstleister leidet, was sich in einem Rückgang des Indexwertes um 10 Punkte auf 14 Punkte niederschlägt.

mehr lesen

Das könnte Sie auch Interessieren

Bild: Esri
Bild: Esri
Äußere Einflüsse miteinbeziehen

Äußere Einflüsse miteinbeziehen

Geht es darum, die Produktion anhand von Daten effizienter zu gestalten, denken viele sofort an Maschinendaten – beispielsweise wenn es um vorausschauende Wartung geht. Doch dies sind nicht die einzigen Daten, die Verbesserungspotenzial versprechen. Auch Geodaten gehören dazu.

Bild: CE-Con GmbH
Bild: CE-Con GmbH
Mehr Sicherheit für Maintenance und Wartung

Mehr Sicherheit für Maintenance und Wartung

Arbeitgeber sind für die Sicherheit von Arbeitsmitteln und Arbeitsumgebung verantwortlich. Doch gerade bei Tätigkeiten an Maschinen und Anlagen, die außerhalb des Regelbetriebs stattfinden wie Instandhaltung und Reinigung, kommt es immer wieder zu Unfällen. Das Logout-Tagout-(LOTO)-Verfahren kann hier Sicherheit schaffen: Es soll gewährleisten, dass alle Energiearten tatsächlich abgestellt sind. LOTO ist dabei mehr als die Anbringung von Schlössern am Hauptschalter – das Verfahren ist umfangreich und muss systematisch etabliert werden, damit es gelebt und somit ein Erfolg wird.

Secure Remote Service mit neuen Funktionen

Zum zehnjährigen Bestehen des Fernwartungssystems mGuard Secure Remote Service bringt Phoenix Contact mit der Version 2.11 Erweiterungen und neue Funktionen des Systems auf den Markt.

Industriesoftware automatisiert Datenanalyse und Prozessüberwachung

Symate, Spezialist für die Verbesserung von Fertigungsprozessen mit den Methoden der künstlichen Intelligenz (KI), unterstützt die Fachhochschule Bielefeld. Das Center for Applied Data Science (CfADS) an der FH hat die intelligente Industriesoftware Detact als festes Tool in ihren Software-Stack übernommen. Auf dieser Basis können die Forscher den Produktionsablauf in einer digitalen und weitgehend automatisierten Fertigung nun deutlich leichter und schneller simulieren sowie große Datenmengen (Big Data) systematisch analysieren.

Grundlage für Industrie-4.0-Applikationen

@Abstract:Mit dem Industrial Edge-Portfolio will Siemens die Lücke zwischen Local und Cloud Computing schließen und hochfrequenten Datenaustausch in der Feldebene ermöglichen.

Drahtlose Schwingungsüberwachung

I-care bietet ab sofort ‚Wi-care as a Service‘ an. Der industrielle Dienstleister ist damit das erste Unternehmen, das eine drahtlose Schwingungsüberwachung als OPEX-Lösung anbietet.